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Ansatzpunkt

Mit der Fixierung auf ihr eigenes Glück versäumen viele Menschen das Hier und Jetzt. Kleine, unscheinbare Augenblicke, die das Glücksempfinden maßgeblich beeinflussen, werden nicht wahrgenommen oder nicht zu schätzen gewusst.

Kleine Momente, denen wir im Alltag mehr Beachtung schenken sollten, sind besonders zwischenmenschliche Kontakte, Gesten und Blicke. Dadurch, dass die Menschen nur noch auf sich selbst fixiert sind, ist ihnen gar nicht mehr bewusst, wie wichtig Zwischenmenschlichkeit, der Zuspruch und die Zuneigung ihrer Mitmenschen ist.

Ganz im Gegenteil: Das schwindende Vorhandensein von Familien und die Einzelkämpfer-Mentalität sorgen dafür, dass Neid und Konkurrenzdenken immer stärker ausgeprägt und altruistisches Handeln mehr und mehr zur Seltenheit wird. Wenn wir unseren Mitmenschen hingegen mit mehr Mitgefühl und Anteilnahme begegnen und ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken, würde das nicht nur dem Gemeinwohl, sondern auch uns selbst zugute kommen. Individualismus und Selbstverwirklichung sind schön und gut, aber nicht um jeden Preis. Was nützt es, wenn wir uns selbst verwirklichen und niemanden haben, mit dem wir unser Glück teilen können? Ein vertrautes Verhältnis zu Menschen in unserer Umgebung ist also unerlässlich für unser Wohlbefinden.
 


© 2007 carolin lewecke // impressum